Eine Katze zieht ein, hier eine Tips und Ratschläge ...

Futter:

Katzen sind Fleischfresser -in der Natur ernähren sie sich ausschließlich von kleinen Beutetieren wie z.B. Mäusen und Vögeln.

Getreide und Zucker hat in einer Katze nichts verloren, es macht die Tiere krank. Katzen können dieses Aufgrund des fehlenden Enzyms Amylase nicht verdauen. Zucker kann zu Diabetes führen.

Trockenfutter - auch ohne Getreide und Zucker entzieht den Katzen, die nicht viel trinken,zusätzlich Wasser und sollte höchstens als Leckerli, in Fummelkissen oder Futter-Beschäftigungsspielzeugen verwendet werden. Wer seinen Lieblingen zwischendurch eine Freude machen möchte, kann bedenkenlos getrocknetes Rind,- Geflügel,- oder Wildfleisch (Kaninchen,Reh.. kein Schwein)verfüttern. Das schmeckt den meisten Katzen sehr gut und beugt auch der Bildung von Zahnstein vor.

Bei Nassfutter sollte darauf geachtet werden, dass mindestens 60 % Fleisch - auf keinen Fall aber Zucker und Getreide enthalten sind. Gute Dosenfuttermarken sind z.b. Catzfinefood,  Grantapet, Real Nature, Feringe, Macs, Om nom nom,  Carny, Grau ....  - sinnvoll ist es, 3-4 Marken abwechselnd zu füttern - so kann Mangelerscheinungen vorgebeugt werden und die Katzen haben Abwechslung.

Barf - es gibt verschiedene Arten roh zu füttern. Entweder man arbeitet mit Supplementen, das sind Pulver aus Vitaminen, Spurenelementen und   Mineralstoffen, die in Wasser aufgelöst und mit Muskelfleisch verfüttert werden - oder man füttert nach Frankenprey, hier wird aufs Supplementieren verzichtet, es wird ein Futtertier in seinen Bestandteilen "nachgebaut".  Rohfleischfütterung ist die natürlichste und gesündeste Fütterungsmethode, allerdings sollte man sich hier vorab etwas Wissen aneignen, um einer Über- oder Unterversorgung mit z.B. Vitamin A oder Taurin vorzubeugen. Falsche Handhabung macht unsere Tiere krank.

Ein Teil unserer Katzen wird nach Frankenprey gebarft -wir haben aber auch Rohfleischverweigerer, die bei uns hochwertiges Nassfutter bekommen.

 

Fellpflege und Hygiene:

Halblanghaarkatzen haben im Winter teils sehr üppige Unterwolle. Vor allem in der Übergangszeit verlieren sie entsprechend Haare und verknoten auch bei unzureichender Pflege gerne mal.  Regelmäßiges Bürsten und kämmen sollte daher mit zur Katzenpflege gehören.  Hartnäckige Knoten dürfen dabei schon mal vorsichtig mit der Schere entfernt werden.

Unsere Katzen werden regelmäßig jede Woche gekämmt, öfters ist - außer vor Ausstellungen - hier nicht nötig. Unser Maine Coon Kater neigt zum Verfilzen, er kommt öfters unter dem  Kamm oder die Schere.

Über die Wahl des richtigen Katzenstreus teilen sich die Meinungen. Auch wir experimentieren und probieren immer wieder neu aus.  Es sollte pro Katze wenigstens ein Katzenklo, im Idealfall ein Klo mehr wie vorhandene Katzen aufgestellt werden. Ob offen, mit Haube, mit Klappe oder sogar die viel verwendeten Ikea Plastikkisten bleibt dem Platz und den Vorlieben der Katze und des Halters vorbehalten.  Katzen verbuddeln ihr Geschäft gerne, von daher sollte immer auf ausreichend Streu geachtet werden - Silikatstreu sieht zwar schön aus und ist meist auch sehr geruchsabsobierend, wird aber von den meisten Katzen aufgrund der großen harten Kügelchen ungern benutzt.                                                          Wir verwenden das Steu von Lidl, es klumpt sehr gut und unsere Katzen mögen es. Allerdings verteilt es sich auch sehr gut in der ganzen Wohnung. Egal mit welchen Streu ,die Katzenklos sollten mindestens einmal am Tag gesäubert werden -wer geht schon gerne auf schmutzige Toiletten.

Auch Katzennäpfe, Katzenboxen, Fress- und Liegeplätze sowie Katzenspielzeug sollten regelmäßig gesäubert, enthaart und desinfiziert werden -so kann Krankheiten vorgebeugt werden .

Ein Kratzbaum zur Krallenpflege und als Spiel und Klettermöglichkeit sollte keiner Katze fehlen. Hierbei sollte auf die Qualität geachtet werden. Günstige Varianten sind meist nur aus dicker Pappe und können sogar brechen .Es sollten lange Sisalstämme zum Kratzen vorhanden sein.  Naturholzkratzbäume sind  die hochwertigste, leider auch teuerste Variante der Kratzbäume - aber vielleicht steht noch irgendwo im Garten ein alter Baum :-) den künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten sind keinen Grenzen gesetzt.

 

Spielzeug und Katzenkumpel:

kleine Kätzchen, aber auch ältere, gut sozialisierte Katzen sollten nicht alleine gehalten werden. Kein Spielzeug ersetzt den Spielgefährte und kein Mensch ersetzt die gegenseitige "Katzenwäsche".

Dennoch freuen sich alle Katzen über Beschäftigungsmöglichkeiten. Gerade Spielangeln, Spielschienen mit Kugeln aber auch sogenannte Fummelkissen und Bretter sind bei den Vierbeinern sehr beliebt. Sogar eine leere Toilettenpapierrolle wird hier schonmal stundenlang bespielt.

Man sollte bei allen Spielsachen darauf achten, dass nichts verschluckt werden kann und sich keine spitzen, scharfen oder giftigen Gegenstände daran befinden.

Im Sommer wird ja nach Möglichkeit auf gerne auf einem gesicherten Balkon getobt. Wer ein Katzenparadies erschaffen will, kann auf dem Balkon ein Stück Wiese anpflanzen oder Klettermöglichkeiten schaffen.

 

Gesundheit:

Unsere Katzen dürfen frühestens mit 12 Wochen ausziehen, vorher brauchen Sie Ihre Mama und ihre Geschwister noch. Bei Auszug sind alle geimpft, entwurmt und gechipt .

Da wir gesunde Tiere züchten möchten, werden unsere Katzen ab ihrem ersten Lebensjahr HCM und PKD geschallt und regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt. Da die Tiere auf Ausstellungen gehen, werden Sie jährlich geimpft.

Unsere Kitten verlassen uns nur im besten Gesundheitszustand, trotzdem können sie sich im neuen Zuhause mit einem Schnupfen,  Durchfall oder ähnlichem anstecken. Wir bitten, dann gerade mit jungen Katzen zeitnah zum Tierarzt zu gehen. Vor allem junge Tiere können schnell austrocken, was zu Kreislaufproblemen und Nierenversagen führen kann.